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Anwendungsfall: Variable Stickstoffgabe (VRA) bei Kartoffeln zur Ertragssteigerung um 5–10 %

GeoPard mit Sentinel-2 RedEdgeChlorophyll verwenden, um VRA-N-Nachdüngungskarten für Kartoffeln zu erstellen und den Ertrag bei gleicher Gesamtstickstoffmenge um 5–10 % zu steigern.

Lesen Sie die vollständige Geschichte: 5–10 % mehr Ertrag bei Kartoffeln erzielen (Fallstudie)

Zusammenfassung

Kunde: Databoerin (NL) — eine innovative Smart-Farming-Beratung unter der Leitung von Nicole Bartelds. Sie sind auf Düngungspläne für Kartoffeln spezialisiert und nutzen GeoPard seit mehreren Jahren zur Erstellung von variabler N-Seitendüngung basierend auf Sentinel-2 RedEdgeChlorophyll und einem Pflanzenwachstumsmodell. Berichtete Ergebnisse aus mehrjähriger Feldarbeit umfassen 5–10 % höheren Ertrag bei der gleichen Gesamt-N-Menge, einem gleichmäßigeren Bestand und einer saubereren, gleichmäßigeren Abreife. Ein typisches Programm verwendet ca.60 % Grund-N früh, dann Seitendüngung zum Reihenschluss gesteuert durch chlorophyllbasierte N-Aufnahme.

Optimieren Sie die N-Seitendüngung bei Kartoffeln mit Sentinel-2-Chlorophyll (RedEdgeChlorophyll), einem Pflanzenwachstumsmodell und GeoPard-VRA-Applikationskarten (ISOXML). Von einer niederländischen Beratung gemeldete Feldergebnisse zeigen +5–10 % Ertrag bei der gleichen Gesamt-N-Menge, bedarfsgerecht umverteilt.

Side-dressing VRA N map for the fertilizer spreader

Wann anwenden

  • Kartoffeln auf Böden mit variabler Mineralisierung oder uneinheitlicher Wüchsigkeit.

  • Erzeuger/Berater/Händler mit dem Ziel, N umzuverteilen zum Zeitpunkt der Seitendüngung (Reihenschluss).

Dateneingaben

  • Satellitenbilder: Sentinel-2; GeoPard verarbeitet wolkenfreie Bilder innerhalb von ca. 1 Tag, und stellt RedEdgeChlorophyll.

  • Feldgrenzen & Zonen: aus dem Betrieb/FMS oder in GeoPard erstellt.

  • Optional: Bodenuntersuchungen, frühere Erträge, Topografie zur Einordnung.

Agronomische Logik (Kartoffeln, N-Seitendüngung)

  • Grunddüngung: frühe Saison ca.60% der empfohlenen Gabe (Wirtschaftsdünger + mineralischer N).

  • Seitendüngung zum Reihenschluss: chlorophyllbasierte N-Aufnahme verwenden, um N nur dort zu ergänzen, wo er benötigt wird.


Schritt für Schritt (GeoPard-Workflow)

  1. Bilddaten einlesen Verwenden Sie das neueste wolkenfreie Sentinel-2- Bild. GeoPard liefert RedEdgeChlorophyll für jedes Feld.

  2. N-Aufnahme schätzen Aus dem Chlorophyllgehalt (Proxy für N in den Blättern) die aktuelle N-Aufnahme im Vergleich zur optimalen Aufnahme aus dem Pflanzenmodell schätzen.

  3. Die Differenz berechnen Die Lücke in variable Gaben (kg N/ha) pro Managementeinheit umrechnen.

  4. Erstellen Sie die VRA-Karte. Verwenden Sie das Ratenverteilungstool Legen Sie Mindest-/Höchstraten und betriebliche Einschränkungen fest, dann ISOXML exportieren für den Streuer/das Terminal.

  5. Ausbringen & prüfen Führen Sie die Seitendüngung durch; überwachen Sie die Gleichmäßigkeit des Bestands und später Ertrag. Verwenden Sie ausgebracht + neue Bilddaten zur Validierung.


Ausgaben

  • RedEdgeChlorophyll-Karte (Bestandes-N-Proxy).

  • VRA-Applikationskarte für N-Seitendüngung (ISOXML).

  • Optional EVI2 zur Visualisierung sortenbedingter Unterschiede und der Bestandsgleichmäßigkeit.

Erwartete Wirkung

  • Ertrag: gemeldet +5–10 % bei unveränderter Gesamt-N-Menge dank besserer räumlicher Verteilung.

  • Bestandesgleichmäßigkeit: gleichmäßigerer Bestand → gleichmäßigere Phytophthora- Bekämpfung und Abreife.


Best Practices

  • Zeitliche Abstimmung der Seitendüngung um den Reihenschluss herum.

  • Vorgewende/Randbereiche ausschließen; Mindest-/Höchstgrenzen der Gabe für die Maschinensicherheit festlegen.

  • Achten Sie auf Wolken & Schatten; Einheiten bestätigen (kg/ha).

  • Wenn die Mineralisierung aus Wirtschaftsdünger hoch ist, konservative Maximalgaben beibehalten und mit Teststreifen.

validieren

  • Bestandsgleichmäßigkeit (Bilddaten nach der Applikation)

  • Ertragszuwachs nach Zone gegenüber der Basislinie.

  • Stickstoffnutzungseffizienz (NUE) und % der Fläche innerhalb des Zielgabenbereichs.


Fehlerbehebung

  • Keine aktuellen Bilddaten? Warten Sie auf den nächsten wolkenfreien Überflug; führen Sie die Karte erneut aus.

  • Uneinheitliche Wüchsigkeit aufgrund der Sorte? Verwenden Sie EVI2 um Sorteneffekte vom N-Signal zu trennen.

  • Controller lehnt Datei ab? ISOXML erneut exportieren; Terminalprofil & Koordinatensystem prüfen.


FAQ

Welcher Index wird verwendet? RedEdgeChlorophyll für den N-Status; EVI2 für Wüchsigkeits-/Sortenkontraste.

Wie viel Grund-N vs. Seitendüngung? Typisches Muster in diesem Workflow: ca.60 % Grundgabe, Rest zur Seitendüngung auf Basis von Chlorophyll.

Welcher Zuwachs ist zu erwarten? Angeführte Felderfahrung: +5–10 % Ertrag bei gleicher Gesamt-N-Menge, umverteilt. Ergebnisse variieren.


Quellenangabe

Anwendungsfall adaptiert aus einem Projekt mit Databoerin (NL) unter Verwendung von GeoPard-Analysen für die Kartoffeldüngung.

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